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WLAN Accessponit mit Raspberry Pi aufbauen

PostPosted: Sat Jan 07, 2017 10:59 pm
Author: Schnulli
WLAN Accessponit mit Raspberry Pi aufbauen

Wie schon in den anderen Artikeln erklärt, ist es durchaus möglich mit dem Raspberry Pi mehr zu Leistungsumfang zu erzeugen als man erwartet.
Der Raspbarry Pi unterstüzt WLAN USB Sticks ud somit auch die Verbindung vom Raspberry zu anderen WLAN Netzwerken.
Es geht auch anders, indem der Raspberry Pi mit dem Netzwerkkabel an ein bestehendes Netzwerk mit Internetzugang angeschlossen ist und dann der WLAN USB Stick so konfiguriert wird, das der Raspberry Pi als WLAN Accespoint eingesetz werden kann.
Ich beziehe mich hier auch auf das Thema den Raspberry Pi als Webcam Server einzusetzen.
Damit würde der Raspberry Pi auch ein IP basierter Webcam Server sein, das sogar das Signal und die dan IP Webcam im WLAN und auhc im Netzwerk zur Verfügung stellt.
Die nötigen Software Pakete bei Rasbian, das wie bekannt ein Debian ist sind folgende mit dann zusätzlicher Konfiguration.
- hostapd
- dnsmasq
- wireless-tools
- (evtl. eine Firmware für den WLAN USB Stick)
- iw

Linux Benutzer die sich ein wenig mit dieser Themathik auskennen, erkennen anhand der Software Pakete welche Konfiguration dann zu erwarten und nötig ist.
Eine Beschreibung und Quelle hierzu ist: https://wiki.debianforum.de/WLAN-Access ... _USB-Stick
Es ist in diesem Fall nur auf Raspberry Pi umgedacht, somit von der Idee her nichts neus und längst veröffentlicht, und auch, um die Einsatzmöglichkeiten dieses kleinen Rechenwunders zu erklären und verständlich zu machen was mit Linux alles machbar ist.
Um einen IP Webcam Server, eine WLAN Bridge, NAS Server, Sat-Tv Server oder einen Accespoint zu betreiben ist nur eine geringen CPU Leistung nötig, oder aber alles auf einmal, denn auch das ist möglich. Denn, hier handelt es sich um Linux und nicht um das Resourcen fressende Windows.
Vergleicht man heutige WLAN Accesspoint und Router von der CPU Leistung her mit dem Raspberry Pi oder Orange Pi Plus, so sieht man schnell das die handelsüblichen Router und Accesspoint mit ca. 400-600MHz CPUs ausgestattet sind. Der Raspberry und Orange Pi besitzen aber Mehrkern CPUs die weit über 1Ghz Lesitung haben.
Damit dürfte das Verständnis bei allen Lesern vorhanden sein zu erkennen was noch alles mit diesen kleinen Rechenwundern möglich ist.


Wie bekannt, bin ich bequem und installiere alles und immer über die SSH Remote Schnitstelle auf dem Raspberry Pi
Wir öffenen dazu die SU SSH Konsole und starten die Installation der einzelnen Pakete.


Nun können wir die nötigen Pakete einfach mit folgenden Befehl installieren:
apt-get install hostapd dnsmasq wireless-tools iw

Bildschirmfoto_2017-01-07_23-05-09.png


Bildschirmfoto_2017-01-07_23-05-09.png


Jetz ist an der Zeit die nötigen Konfigurationsschritte zu erledigen.
Anmerkung.
Es ist ratsam eine Firewall in so einem Fall zum Einsatz zu bringen.
Übrlicherweise ist das unter Linux Iptables, ich gehe in diesem Artikel ausdrücklich nicht darauf ein.
Die Thematik „Netzwerk und Linux Firewalls“ ist zu kompliziert um es nur in ein paar wenigen Seiten erklären zu können.
Solltest du Leser Wert darauf legen eine Sichere Open Source Accesspoint, Bridge und WLAN Lösung zu betreiben, die allerdings nicht den Leistungsumfang hat wie ich es hier beschrieben habe, dann empfehle ich zum Beispiel IPCOP. Leider ist IPCOP noch nicht auf der nötigen Architektur „ARM“ neu kompiliert worden. Deshalb rate ich davon ab es auf einem Raspberry Pi oder Orange Pi Plus zum Einsatz zu bringen.
Link zu IPCOP: http://www.ipcop-forum.de/index.php
IpCop benutzt nach wie vor die alte i486 ARCH, die imkomtatibel ist zu den Mehrkern CPUs der Raspberry Pi und Orange Pi Plus. Die Raspberry Pi und Orange Pi Plus können zwar eingeschränkt damit betrieben werden, allerdings fehlt IpCop unteranderem auch ein nötiges aktuelles Kernel um den vollen Leistungsumfang und Hardwareunterstützung zu ermöglichen. Schade wie ich und sicherlich viele andere auch, meinen.

Um nicht erfahrenen Benutzern es ein wenig zu erleichtern, das Werkzeug „Webmin“ und „MC“ sind Helfer in der Not, aber keine Allround Lösung.
Ich empfehle deshalb immer die Nutzung.
Die Installation erfolgt über den Paketmanager oder die Konsole.

Im Teil 2 erkläre ich das genaue Einrichten und konfigurieren des WLAN Accesspoint auf den Raspberry Pi
Bis dahin viel Spaß beim Lesen und wie bekannt, setze ich das Mitdenken voraus.
Linus ist nicht schwer, es ist logisch, finde den Weg ins logische Denken und die bist ein Gewinner.