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Cloud Computing gegen Netzwerk NFS Speicher

PostPosted: Sat Sep 10, 2016 11:12 pm
Author: Schnulli
Cloud Computing gegen Netzwerk NFS Speicher

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Was ist Cloud Computing?
Eine Cloud ist nichts anderes als eine in einem eigenen oder fremden Netzwerk und auf einem eigenem oder fremden Server zur Verfügung gestellter Speicherplatz.
Ein Netzwerk Speicher ist fast das gleiche, nennt sich allerdings NFS = Network File System (Netzwerk Datei System)
Wenn man sich diesen Namen in Vergelcih zur Cloud betrachtet erkennt man leicht den Unterschied.
Eine Cloud ist eine Cloud…. Und das selten in eigenen priv. oder Firmen Netzwerk.
Ein NFS ist ein altes, viel älteres Netzwerk Datei System das den Ursprung bei Unix und BSD, später Linux hat.
Der Nachteil einer Cloud ist das man zu wenig Einfluß auf das Netzwerk Dateisystem nehmen kann was auch die Zugriffs, Zugangs und Kontrollmöglichkeit sind.
Ich bin nicht gegen cloud Computing, würde aber NIEMALS Daten die auch nur ansatzweise sensibel sind in einer Clud bei einem Fremmden Anbiert ablegen.
Deshalb bin ich, auch aufgrund meines Wissen zum Netzwerk Dateisystem, ein NFS Überzeugter, denn die Fakten und gerade die Datensicherheit sprechen für sich.
In einem NFS kann ein guter Root, (Anmerkung: NFS = Linux hier nennt sich der Administrator Root und hat erheblich mehr Zugriff und Möglichkeiten als ein Adminstrator)
Die Rechte und Verfügbarkeit nach Bedarf einstellen und das in Perfektion.
Die Größe kann im PetaByte Bereich liegen, das ist für Linux keinerlei Problem.
Die Zugrifffsrechte und auch Zugriffslatenzen können nach den nötigen Bedürfnissen eingestellt und gesetzt werden.
Außerdem ist ein NFS System meist kostenlos zu bekommen, da die meisten Linux Distributionen kostenlos zum Download bereitstehen.
Ich selbst betreibe 3 (und mehr) NFS Netzwerk Datei Systeme in einem eigenen isoliertem Netzwerk Segment, abgeschottet von den anderen Benutzern, die keinen Zugriff auf das NFS haben dürfen und sollen.
Die Vielfalt der benutzbaren und Setzbaren Einstellungen läßt keine Wünsche offen und kann an jede Situation und Anforderung getrimmt werden.
Selbst an einer normalen VDSL Leitung die min. 10MBit Upstream hat, kann ein sicherer NFS betrieben werden, wenn die Benutzerzahl und die Datenmengen nicht zu hoch sind.
Hier sind Benutzer die z.B. NUR Dokumente und Druckvorlagen hoch,- und herunterladen durchaus in der Zahl bis zu 100 und evtl. mehr, da selten alle Benutzer gleichzeitig zugreifen, zur Verfügung gestellt werden. Die Kosten im Vergleich zu externen und unsicheren Clouds, da alle irgendwie hack.- und auslesbar sind, sind gering, liefern aber bei einem eigenem Server die maximale Sicherheit und das Maximum an Möglichkeiten.
Wenn dann z.B. eine Telekom VDSL 100/40MBit (100Mbit Download , 40MBit Upload) angemietet wird sind die Kosten im Monat momentan im ersten Jahr 19,95€ und ab dem 13. Monat 44,95€
Eine Leitung mit 40MBit Upstream ermöglicht das Betreiben eines eigenen Servers der ausreichend Bandbreite zur Vefügung stellt um ettliche Benutzer gleichzeitig zu handhaben.

Bild Quelle: http://www.redhatlinuxsysadmin.com/redh ... es/nfs.gif